Ob im Berufsleben oder im Privatbereich - unsere Abhängigkeit von elektrischen und elektronischen Geräten nimmt immer mehr zu. Datennetze in Unternehmen und bei Hilfseinrichtungen wie Krankenhäusern oder Feuerwehr sind lebensnotwendige Adern für den längst unverzichtbaren Informationsaustausch in Echtzeit. Sensible Datenbestände z. B. aus Bankinstituten oder Medienverlagen brauchen sicher funktionierende Übertragungswege. Eine latente Bedrohung für diese Anlagen bilden nicht nur direkte Blitzeinschläge. Bedeutend häufiger werden die elektronischen Helfer von heute durch Überspannungen beschädigt, deren Ursachen entfernte Blitzentladungen oder Schaltvorgänge großer elektrischer Anlagen sind. Auch bei Gewittern werden kurzfristig hohe Energiemengen freigesetzt. Diese Spannungsspitzen können über alle Arten von elektrisch leitenden Verbindungen in ein Gebäude eindringen und enorme Schäden versursachen.
Welche Folgen haben Schäden durch Überspannung für unser tägliches Leben? Primär sichtbar ist die Zerstörung der elektrischen Geräte. Im privaten Bereich sind dies insbesondere:
Der Ausfall dieser Geräte ist sicherlich mit hohen Kosten verbunden. Was aber ist mit den Ausfallzeiten/Folgeschäden bei:
Gerade bei Bürogebäuden vielleicht ein »lebenswichtiges« Thema, denn:
Wachsende Schadenssummen
Schätzungen der Sachversicherer ist zu entnehmen: Die Höhe der Schäden durch Überspannungen - ohne Folge- und Ausfallkosten - hat aufgrund der gestiegenen Abhängigkeit von den elektronischen Helfern längst bedrohliche Ausmaße angenommen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Sachversicherer Schadensfälle immer häufiger prüfen und Vorrrichtungen zum Schutz vor Überspannungen vorschreiben. Informationen zu den Schutzmaßnahmen sind z. B. der Richtlinie VDS 2010 zu entnehmen.