In Deutschland sind Photovoltaikanlagen auf dem Vormarsch. Die immer weiter ausgereifte Technik macht es möglich, dass auch in unseren eher sonnenarmen Breiten große Mengen von Solarstrom erzeugt werden können.
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| Über die gesamte Dachfläche von 18.000 Quadratmetern des SKF Logistikzentrums erstreckt sich die Photovoltaikanlage. | Über die Lochblechrinnen des Typs SKS werden die Kabel von den Solarmodulen aus weiter über das Dach geleitet. |
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| Die Potentialausgleichsschienen von OBO erden die Überspannungsableiter der Anlage. | Reihen- und Bügelschellen sorgen für eine ordentliche Befestigung der Kabel. |
Neben den SKS Kabelrinnen sind in der Photovoltaikanlage außerdem 400 Meter des Weitspannsystems WKSG von OBO verbaut. Die Kabelrinnen, Kabelleitern und Verbindungsteile können große Spannweiten überbrücken und dabei hohe Kabellasten führen. „Damit eignen sie sich hervorragend für ein Projekt wie das bei der SKF. Sie können das Gewicht der zahlreichen Kabel, die bei der Vernetzung von fast 4.000 Solarmodulen zusammenkommen, aufnehmen und auch über schwierige Strecken leiten“, sagt Thomas Bitter, der das Projekt für OBO betreut hat. Mit der Beteiligung an dem Bau der zukunftsweisenden Anlage, trägt OBO auch einen entscheidenden Schritt zur Verbesserung des Klimas bei. Denn die riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach des SKF Logistikzentrums vermeidet etwa 365 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid, die bei der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen entstehen würden. Das Treibhausgas Kohlendioxid gilt als eine der wichtigsten Ursachen für den Klimawandel. Die SKF GmbH steht mit ihrem Angebotsportfolio für die Windenergie selbst für eine saubere Energiegewinnung. Auch wenn es 12 bis 13 Jahre dauert, bis sich die Investitionen in die Anlage rechnen werden, stand die Nachhaltigkeit eines solchen Projektes für SKF Konzernchef Tom Johnstone im Vordergrund. „Mit der Photovoltaikanlage in Schweinfurt dokumentieren wir eindrucksvoll unser Engagement für die Umwelt und den Erhalt unseres Planeten.“