OBO Bettermann hat sein Südafrika-Geschäft wenige Wochen vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in dem Land erheblich erweitert. Künftig wird der Hersteller von Elektroinfrastruktur auch mit Cable Management Systemen den Markt am Kap der guten Hoffnung bedienen. Bislang ist OBO hier nur mit Produkten und Lösungen für den Überspannungsschutz unterwegs.
„Mit Cable Management positionieren wir uns neu im südafrikanischen Markt“, sagte Thomas Butzek, Vertriebsleiter für den afrikanischen Kontinent bei der Eröffnung des neuen OBO Vertriebs im German Center in Kapstadt. „Es geht vor allem um Kabeltragsysteme, aber auch um Leitungsführungssysteme mit speziellen Adapterplatten für südafrikanische Schaltersysteme.“ Außerdem bietet OBO Bettermann in Südafrika Unterflursysteme und in Teilbereichen auch Verbindungs- und Befestigungssysteme bis hin zu Sonderlösungen im Bereich der Brandschutzsysteme an. „Für OBO Bettermann ist das ein weiterer Meilenstein in unserer fast hundertjährigen Unternehmensgeschichte. Von jetzt an sind wir nach Europa, Asien und Amerika auf einem weiteren Kontinent mit einem eigenen Vertrieb tätig.“ so Andreas Bettermann, geschäftsführender Gesellschafter.
Sämtliche der 30.000 OBO Produkte sind zertifiziert nach dem Standard SABS ISO 9001, der für den Vertrieb von Produkten in Südafrika gilt. Das Zertifikat übergab Frau Dr. Boni Mehlomakulu, Chefin des South African Bureau of Standards, jetzt dem OBO Team bei der Eröffnung. OBO Bettermann ist Mitglied der ECA Electrical Contractors‘ Association South Africa mit mehr als 3.000 Mitgliedsfirmen. Südafrika mit 49 Millionen Einwohnern ist dabei, seine Infrastruktur erheblich auszubauen. OBO Bettermann findet hier interessante Märkte und Aktionsfelder. Dazu gehören die Investitionen im Energiesektor, die Ansiedlung bedeutender Automobilfirmen und die Rohstoffindustrie.
Das OBO Bettermann Zertifikat für Südafrika: Andreas Bettermann (4.v.l.) und Thomas Butzek, OBO Vertriebsleiter Südafrika (ganz rechts), nahmen in Kapstadt das Dokument aus den Händen von Dr. Boni Mehlomakulu, Chefin des South African Bureau of Standards/SABS (vorn mit Urkunde) in Empfang. Außerdem im Bild (v.l.n.r): Tony Fillmore (SABS), Harald Mittag (German Showroom Kapstadt), Mario Carelse (SABS), Aaron Buchholz (OBO/German Showroom), Yoliswa Kula (SABS) und Rolf Barczewski (OBO).
Über die Perspektiven von OBO South Africa sagte Andreas Bettermann: „Wenn Fußballteams, Politiker, Sportfunktionäre und Journalisten nach der Fußball WM das Land wieder verlassen, dann gilt das für OBO Bettermann nicht. Wir sind jetzt richtig in Südafrika angekommen, und wir bleiben hier.“
OBO Bettermann ist weltweit ist mit mehr als 30 Tochtergesellschaften in über 50 Ländern präsent. Der Jahresumsatz beträgt nahezu 400 Mio Euro. Beschäftigt werden von dem mittelständischen Familienunternehmen 2.100 Mitarbeiter. Das Produktspektrum von OBO umfasst heute nahezu 30.000 Artikel der Elektroinfrastruktur, bei denen Systeme für Verbindungen und Befestigungen, Transienten und Blitzschutz, Kabeltragtrassen, Brandschutz, Leitungsführungen, Einbaugeräte und Unterflurinstallationen eingesetzt werden.
19. Mai 2010